Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe mbH

Gemeinsam lernen

Leitbild

Die APORIA Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe mbH ist aus zwei stationären Wohnprojekten für Kinder und Jugendliche entstanden. Unsere Haltung ist geprägt von Akzeptanz und Wertschätzung. Im Mittelpunkt stehen für uns die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Bezugssystemen. Wir sind der festen Überzeugung, dass das klassische Familiensystem die besten Entwicklungsvoraussetzungen für Heranwachsende bietet. Diesem Anspruch versuchen wir in unseren familienanalogen Einrichtungen mit innewohnender Fachkraft täglich gerecht zu werden.

Unsere Gesellschaft engagiert sich politisch und konfessionell unabhängig für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Die Arbeit gründet sich auf einem humanistischen Menschenbild. Mit Beginn der europäischen Aufklärung wurde aus dem Gedanken eine pädagogische Forderung. Die Grundlagen dafür wurden jedoch schon viel früher gelegt.

Ausweglosigkeit als Chance

Der griechische Philosoph Sokrates führte seine Dialogpartner regelmäßig in eine mentale Ausweglosigkeit, eine Aporie, indem er durch gezieltes Fragen ihr Wissen um eine Sache als Scheinwissen entlarvte. Dabei war es nicht dessen Ziel, seine Gesprächspartner vorzuführen, sondern vielmehr ermöglichte er ihnen eine persönliche Standortbestimmung. Man könnte ihn durchaus als den ersten Systempädagogen bezeichnen.

Kinder und Jugendliche, die in einer stationären Einrichtung untergebracht werden, befinden sich in einer Ausnahmesituation. Alle anderen Wege sind ihnen versperrt, so dass kein anderer Ausweg für sie zu existieren scheint. Diese Art von Ausweglosigkeit kann sehr schmerzhaft sein, da sie oft nicht selbstbestimmt ist. Ihr wohnt jedoch auch immer eine Chance inne, sich selbst zu erkennen, sich selbst zu reflektieren. Die Erkenntnis, dass ich irre, als Voraussetzung für die Suche nach einem anderen Weg. Die Aporie ist also nicht ein Ende sondern ein Anfang. Sie kann aber nur ein Anfang sein, wenn sie als solcher begriffen wird. Dazu bedarf es der pädagogisch- dialogischen Vermittlung.

Standorte

Geschäftsstelle Neuruppin

Stephan Karsten

Pädagogische Leitung

Alt Ruppiner Allee 40, 16816 Neuruppin
 

Unsere Geschäftsstelle befindet sich im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) in Neuruppin. Hier finden regelmäßig die Team- und Supervisionssitzungen statt. Hier hat ferner die Verwaltung und die Geschäftsführung ihren Sitz.

Familienanaloge Wohngruppe Velten

 

Jana Hayetz

Projektleitung Velten

Kapazität: 4 Plätze

Freie Plätze: 0 Plätze

Kremmener Straße 36, 16727 Velten

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Das Mehrgenerationenhaus befindet sich am Stadtrand von Velten im Landkreis Oberhavel.

Die Umgebung des Hauses ist gesäumt von Feldern und Wiesen. Die Stadt Velten verfügt über mehrere Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführende Schulen. Sport- und Freizeitvereine bieten eine große Auswahl an Angeboten, die individuell zu den Interessen und Vorlieben der Kinder passen. Fachärzte sowie Therapieeinrichtungen sind in Berlin durch kurze Fahrtwege gut zu erreichen.

Das Haus wurde von dem Ehemann der pädagogischen Fachkraft erbaut und im Jahr 2000 fertiggestellt. Jedes Kind verfügt über ein eigenes Zimmer. Ein Freizeit- und Bewegungsraum lassen Spielräume für die Freizeitgestaltung zu. Die Bäder und Toiletten sind modern. Es gehören außerdem ein großer Garten und ein Pool zum Haus.

Familienanaloge Wohngruppe Kyritz

Jorge Jacobs

Projektleitung Kyritz

Kapazität: 3 Plätze

Freie Plätze: 0 Plätze

Berlitter Dorfstraße 32, 16866 Kyritz
 

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Das Einfamilienhaus befindet sich im idyllischen Ortsteil Berlitt. Das heutige Straßendorf liegt harmonisch inmitten von Feldern und Wiesen am Rande des Naturschutzgebietes Königsfließ. Das Wohnhaus liegt direkt im Ortskern gegenüber einer imposanten Schlossanlage. Berlitt liegt 7 km westlich von der Kernstadt. Hier sind alle Schularten angesiedelt. Darüber hinaus bietet Kyritz ein vielfältiges Vereinsangebot und es wird in hier eine intensive offene Kinder- und Jugendarbeit betrieben.

Das Grundstück verfügt über einen 3000 qm großen Garten mit einer Streuobstwiese und einem Naturteich. Das Wohnhaus verfügt über 5 Zimmer, 2 moderne Bäder, 1 Küche und ist voll unterkellert. Weiterhin ist ein Gemeinschaftsraum vorhanden, in dem ein Zugang zum Internet besteht und auch ein Fernsehgerät genutzt werden kann. Des Weiteren spendet ein Kamin in den kalten Monaten behagliche Wärme.

Ferienhaus Landhaus Kleinow

 

Karin Jacobs

Projektleitung Freizeit- und Ferienhaus Kleinow

Hauptstraße 22, 19339 Plattenburg

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Das ehemalige Gasthaus befindet sich in dem kleinen Ort Kleinow in der Prignitz im Land Brandenburg. Die Region besteht vor allem aus landwirtschaftlich geprägtem Flachland und Wäldern. Die 7 km entfernte Kreisstadt Perleberg bildet das Mittelzentrum der Region mit vielfältigem kulturellem Vereinsangebot. Perleberg ist stündlich mit dem Bus zu erreichen und ein Radweg an der B5 führt direkt in die Stadt. Die großen Metropolen Hamburg und Berlin sind sowohl mit der Bahn als auch mit dem Auto in ca. 90 min zu erreichen.

Das Haus wurde 1912 als Gaststätte errichtet und wurde als solche bis 1982 betrieben. Es verfügt über 12 Zimmer und einen großzügigen Freizeitbereich. 8 Zimmer befinden sich im Erdgeschoss und 4 Zimmer im Dachgeschoss. Des Weiteren verfügt das Haus über 3 moderne Bäder und 1 Computer– und Fernsehraum. An die moderne Küche grenzt ein großzügiges Esszimmer. Das Haus verfügt über einen 200 qm großen Saal, der für diverse Freizeitaktivitäten genutzt wird. Das Ferienhaus bietet als Ortswechsel für die Kinder einen angenehmen Ausgleich zum Alltag.

Partizipation

Junge Menschen werden sich in Partizipationsprozessen nur dann engagieren, wenn sie Partizipation als ernst gemeintes Angebot erfahren, was nicht nach Belieben ausgeführt und wieder eingestellt wird. Unsere Kinder und Jugendlichen werden von Anfang an über die Ziele und die Motive der Partizipationsstrukturen informiert bzw. in die Prozesse verbindlich eingebunden.

Partizipation orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen, das heißt an ihren eigenen Lebenswelten. Alle Entscheidungen werden mitgeteilt und verständlich erklärt. Transparenz ist hier unabdingbar. Die Jugendlichen werden aktiv aufgefordert, für ihre Interessen einzutreten. Weiterhin wird geklärt, in welchen Bereichen und in welchem Maß die Jugendlichen zukünftig  Entscheidungskompetenzen übertragen bekommen. Daher ist es wichtig, dass die Strukturen klientengerecht aufbereitet werden. So wird gleich zu Beginn Klarheit über die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Einflussnahme geschaffen, um spätere Enttäuschungen vorzubeugen.

Beschwerdemanagement

Zu Beginn der Hilfe wird jedes Kind und jeder Jugendliche über die Beschwerdemöglichkeiten informiert. Die Inhalte sind in einem Katalog adressatengerecht beschrieben und die Rechte sind klar benannt. Alle Fachkräfte der Einrichtungen nehmen Beschwerden entgegen, wobei ein Wahlrecht bezüglich der AnsprechpartnerIn besteht.

Probleme, Konflikte und Beschwerden werden meistens vor Ort mit den zuständigen Betreuern geklärt. Manchmal trauen sich die Kinder und Jugendlichen oder die Sorgeberechtigten nicht, das Problem in der Einrichtung anzusprechen. Wir bieten immer die Möglichkeit der Beschwerde an eine externe Fachkraft für Kinderschutz. Ferner besitzt jedes Kind, jeder Jugendliche und die Sorgeberechtigten die Kontaktdaten der zuständigen Fachkraft im Jugendamt. Den Kindern und Jugendlichen ist der Weg der Beschwerde durch Aushang bekannt. Jeder Betreuer ist verpflichtet, über den Beschwerdeweg zu informieren.

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Pädagogische Fachkräfte m/w

für die Betreuung von Kindern in familienanalogen Wohngruppen. Sie leben mit den Kindern in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus in Form einer Wohngemeinschaft zusammen. Dies kann sowohl mit oder ohne eigene Kinder sein. Bei Bedarf stellen wir Ihnen ein passendes Haus oder eine passende Wohnung zur Verfügung.
Das erwarten wir von Ihnen:
  • Freizeitgestaltung
  • Alltagsgestaltung
  • Integration in das soziale Umfeld
  • Dokumentation und Hilfeplangestaltung
  • Arbeit mit der Herkunftsfamilie
  • Humor
Dies können Sie von uns erwarten:
  • eine unbefristete Anstellung
  • ein kollegiales Unterstützungssystem
  • die Möglichkeit zur externen Supervision
  • Fortbildungsangebote
  • Mietpauschale für jedes aufgenommene Kind
  • bei Bedarf Stellung einer Wohnung oder eines Wohnhauses
  • Betriebsfahrzeug
  • Planung und Beratung bei der Umsetzung des Projektes mit den zuständigen Behörden
  • Humor
Formale Voraussetzungen:
  • pädagogische Ausbildung
  • Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses
  • Fahrerlaubnis B

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Kontakt

Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe mbH

Hauptstraße 22, 19339 Plattenburg

Telefon

Fax

038784 – 90 54 68